Choristocats sagen Mönchengladbach „Ade“

von: Management  |  tag: Allgemein
Share

Bürgermeister Klaus Schäfer


Angefangen hat alles mit der damaligen Aktion von Bürgermeister Klaus Schäfer SPD. Hier zog sich die Stadt Mönchengladbach mit „Wortspielen“ aus gemachten räumlichen Zusagen. Die Schwierigkeiten blieben. Die Kommunikation zwischen der Stadt und dem Management waren stets von Ablehnung seitens der Kommunalverwaltung geprägt. In keiner Weise erfolgte nur eine minimale Hilfestellung, obwohl wir eigentlich mit diesem Projekt Jugendarbeit betrieben haben.


Michael Schroeren


Unerwartete Hilfe erfuhren wir dann, als uns schon das Wasser bis zum Hals stand, durch Michael Schroeren CDU. Er setzte sich für dieses Projekt beim Familienministerium bei der Landesregierung in Düsseldorf ein. Gespräche dort ergaben, dass dieses Projekt wegen seines integrativen und Jugend fördernden Hintergrundes als besonders förderungswürdig anerkannt und durch das Ministerium subventioniert wurde.


Oberbürgermeister Norbert Bude


Mittlerweile investierten Mitglieder des Managements aus der privaten Schatulle in dieses Projekt vierstelligen Summen, um den Jugendlichen alles das weiter kostenfrei zu ermöglichen. Doch Oberbürgermeister Norbert Bude SPD interessierte das nicht. Er lies sich zwar Unterlagen vorlegen, um prüfen zu können, wie sich die finanzielle Situation darstellt, um dann zu sagen, dass die Stadt Mönchengladbach auf entsprechende Raummieten bestehen müsse. Auch die Einlassung, das die Choristocats landesweit hohe Anerkennung finden und auch als Repräsentanten Mönchengladbach’s anzusehen sind, interessierten dabei in keiner Weise.


Lothar Beine SPD


Schadensbegrenzung wollte dann der Fraktionsvorsitzende der SPD, Lothar Beine betreiben. In einem einstündigen Gespräch wurde im nochmals dieses in NRW einzigartige Projekt vorgestellt. Er sagte zu, dass er sich darum kümmern wolle. Wir haben nie mehr wieder von ihm etwas gehört; im Gegenteil, die Schwierigkeiten nahmen immer weiter zu.


Aulazustand vor der Mottoshow


Für solche Räumlichkeiten, die uns vor der 3. Mottoshow übergeben wurden, mussten wir bezahlen. Unser Management brauchte erst einmal Stunden, um die Aula des Schulzentrums Rheindahlen wieder in einen menschenwürdigen Zustand zu bringen und um den dort vorhandenen Müll zu entsorgen. Erst dann konnten wir diesen Raum für unsere Mottoshow vorbereiten.


Fachbereichleiter Harald Weuthen


Verantwortlich hierfür ist der Fachbereich Schule mit Fachbereichsleiter Harald Weuthen. Auch für die geplanten Aufführungen wurden uns Mietbeträge für Räumlichkeiten durch städt. Mitarbeiter dieses Fachbereiches genannt, die wir nicht bezahlen können. Von Anfang an konnten Proben für die Vocalband nicht konsequent verfolgt werden. Immer wieder gab es Terminschwierigkeiten, lange Behördenwege, kurzfristige Absagen, die u.a. eine kurz- und langfristige Probendisposition nicht möglich machten. An manchen Wochenenden standen wir vor verschlossenen Türen, obwohl Termine schriftlich zugesagt worden waren. Das ist die Mönchengladbacher Verwaltung!

Nach all diesen Schwierigkeiten haben wir uns entschlossen, „Mönchengladbach ADE zu sagen“! Jugend interessiert diese Stadt nicht, nur dann, wenn sie randalieren und weitere schlimme Dinge tun.

Zur Zeit laufen Ausschreibungen an umliegende Kommunalverwaltungen, die sich für dieses Projekt interessieren. Wir können heute schon so viel sagen, dass wir Rückläufe mit Interessenbekundungen bekommen haben und wo vorstehende Probleme überhaupt nicht zur Debatte stehen. Die Aufführungen werden nach der fulminanten Neujahrsshow im Januar 2011, stattfinden ebenso, wie die zweite Staffel und auch weitere, aber nicht in Mönchengladbach. Das steht fest.

Logo SClub

7 Kommentare:


  1. Julia sagt:

    Das finde ich vernünftig. Es gibt wohl heute noch kaum eine Stadt, die sowas unterstützt. Unverschämt von der Stadt nicht dazu zu stehen und schade für die Jugendlichen, die einfach ein bisschen Spaß haben wollen!

  2. Eberhard sagt:

    der Begriff „Wutbürger“ kommt nicht von ungefähr.
    Wer vertaut denn noch den Politikern, die immer
    nur zuerst an sich selbst denken? Mich erinnert dies alles an die Mafia in Italien.

    • Management sagt:

      Danke Eberhard für die moralische Unterstützung. Deine Einlassungen stimmen nur zu genau. Eines aber beruhigt mich sehr: Diese Jugendlichen kommen auch irgendwann in ein wahlfähiges Alter. Wie hier mit den Verantwortlichen und den jungen Menschen verfahren wurde, ist mehr als nur schmutzig.

  3. Alina D. sagt:

    Unmöglich von der Stadt Mönchengladbach da muss man sich ja schon fast schämen aus so einer Stadt zu kommen! Immer ist die Rede davon wie wichtig die Jugendlichen als zukünftige Wähler sind aber gekümmert wird sich um diese Gruppe natürlich nie, typisch Politiker würde ich sagen, leider ist dies in vielen Städten nicht anders… Ich hoffe einfach für alle Beteiligten, dass das Projekt schnellstmöglich weitergeführt werden kann und das dann auch ohne Probleme.

  4. […] Schäfer, anderes nachweislich sagt, trifft das nicht mehr zu. Auch ist nicht die Rede von bildlich dokumentierten vollgemüllten Räumlichkeiten! Darüber schweigt man dann und will dazu nichts mehr sagen, weil es dokumentiert ist. Das nennt […]

  5. Isabel Krumbiegel sagt:

    Das finde ich vernünftig. Ich hoffe ihr findet was in anderen Städten, wo es keine unnötigen Probleme gibt.
    Aber bitte verlegt die Proben wieder aufs Wochenende, denn in der Woche haben ziemlich viele keine Zeit, oder müssten früher gehen/später kommen.

Schreib uns was: